Poker Turnierstrategien: Small-Ball-Strategie

Poker Turnierstrategien:

Die Small-Ball-Strategie

Mit wenig Risiko einen großen Stack erlangen:

Der Fokus der Small-BallStrategie liegt darauf, möglichst wenig von seinem Stack zu investieren, mit dem Ziel viele kleine Pots und vorzugsweise ohne Showdown zu gewinnen. Die markantesten Merkmale der Strategie stellen die Vielzahl an gespielten Händen, die kleinen Pre-Flop-Raises und die hohe Frequenz an Continuation-Bets dar. Ein berühmter Vertreter dieser Strategie ist Daniel Negreanu, der als auch ihr Namensgeber gilt. Die Small-Ball-Strategie verfügt über mehrere Vorteile. Dies schließt die Fähigkeit ein, Informationen über verschiedene Bet-Runden zu erhalten, um Ihren Gegner auf eine Hand zu setzen. Anderseits können die Spieler die Chance minimieren, in der frühen Phase wegen eines Bad Beats oder einer falsch gelesenen Hand auszuscheiden oder generell die Verluste zu minimieren.

Wie und wann kann die Strategie angewendet werden?

Am besten eignen sich Casino-Turniere, die eine langsame Struktur vorweisen, die Blinds also nur alle 60 Minuten erhöht werden. Oftmals handelt es sich dabei und Turniere mit höherem Buy-In. Aber auch in langsamen und vor allem Deep-Stack-Turnieren finden sich für diese Strategie auch online viele Einsatzmöglichkeiten. Die langsame Struktur und der damit einhergehende große Starting-Stack ist wichtig, um die Kraft der Strategie entfalten zu können und um diese über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. Die Grenze zur Anwendung stellt die 100 Big-Blind-Marke dar.
Spin PalaceEin Spieler der diese Strategie anwendet wird nur selten, genau genommen nur mit den Premium-Händen (Pocketpairs höher als Damen sowie Ass-König) einen großen Pre-Flop-Pot bis hin zum All-In generieren. Mit allen restlichen Händen, die zwar spielbar aber nicht stark genug sind, um einen möglichen Bankrott zu rechtfertigen, versucht er durch kleine Pre-Flop-Raises und wenig Risiko beim Setzen nach dem Flop, zu gewinnen. Sollte sich bis hin zum River eine sehr starke Hand wie Straße, Flush oder Full-House entwickeln, gehen die Chips natürlich auch in die Mitte. Wobei dies nicht pauschal gilt, sondern immer die individuelle Situation und die relative Handstärke betrachtet werden sollte.

Die Small-Ball-Poker Turnierstrategie ermöglicht es, die möglichen Hände der Gegner durch Bets über mehrere Runden (Flop, Turn, River) abzuschätzen. Die Hände können anhand von Reaktionen auf die Bet am Flop eingeschätzt und diese Einschätzung anhand einer Aktion am Turn erneut eingegrenzt werden. Eine größere Bet in einer der Runden, die mit einem Re-Raise konfrontiert wird, führt vielleicht dazu, aufgrund der Potgröße callen zu müssen, und das ohne ausreichende Informationen über die wahre Händstärke des Gegners zu besitzen. Das Zauberwort der Strategie heißt Pot-Control oder zu deutsch: Pot-Kontrolle. Man möchte also mit einer Vielzahl von Händen (Suited Connectors, Suited One-Gapper, kleine Pocketpairs und starke Bilderkombinationen wie KQ, QJ etc.), bestenfalls In Position, die Blinds und später auch Antes attackieren.

Poker TurnierstrategienDie Pot-Control beginnt also schon Pre-Flop. Eine gute Größe des Raises sind 2,5 bis 3 Big Blinds, was ausreicht, um die Blinds zum Wegschmeißen zu bewegen bzw. das Teilnehmerfeld zu minimieren. Dies führt dazu, dass der Small Baller häufig die Blinds kassiert, aber auch dazu, dass er sich sehr oft in der Situation wiederfinden wird mit Continuation-Bets um den von ihm aufgebauten Pot zu kämpfen. Sollte also um jeden Preis um jeden Pot gekämpft werden? Nein! Viel mehr geht es darum zu erkennen, wann man den Pot weiter vergrößern möchte und wann es eher aussichtslos ist weitere Einsätze zu tätigen. Pot Control beim Small-Ball-Poker erfordert in bestimmten Fällen oft das Checkdown der Hand. Dies ist besonders in Way-Ahead/Way-Behind-Situationen wichtig. Wenn Sie zum Beispiel ein mittleres Pocket Pair halten und ein Ass auf dem Flop liegt, hier ist man entweder als Favorit in der Hand weit vorn oder aber weit hinten, wenn der Gegner das Ass getroffen hat.

Daher ist ein weiteres unverzichtbares Instrument, das jeder Small Baller in seinem Repertoire haben sollte, der Check-Behind. Ein Check-Behind eignet sich immer sehr gut, wenn man eine Hand hält, die eine gewisse Wahrscheinlichkeit hat zu gewinnen, aber nicht so stark ist, dass es viele schlechtere Hände gibt, die sich zu einem Call hinreißen lassen werden. Wenn Sie auf dem Flop in Position eine Continuation-Bet gemacht haben und gecallt werden, wäre der richtige Schritt anhand der Small-Ball-Theorie ein Check-Behind. Damit erreichen Sie zwei Ziele gleichzeitig: Erstens haben Sie Ihren Pot klein gehalten und zweitens können Sie einen Gegner zu einem River-Bluff verleiten. Ein Middle-Pair wird, wenn es mit Check-Behind gespielt wurde, am River zu einem tollen Bluff-Catcher. Mit dieser Art von Hand empfiehlt es sich nicht am Turn zu setzen, außer ein spezifischer Read erscheint in der Situation angebracht. Gleiches gilt für den River, ist es aussichtslos eine stärkere Hand zum Folden oder eine schwächere zum Callen zu bekommen, ist ein Checkdown das beste Mittel.

Zusammenfassend: Small Ball ermöglicht ein längeres Verbleiben im Turnier durch Risikoaversion in großen und hohe, aber selektive Aggressivität in kleinen Pots. Halten Sie Pre-Flop das Raise klein, riskieren Sie weniger Chips. Sollten Sie dann mal eine Hand verlieren, bleiben Ihnen in der Regel genügend Chips für ein Comeback übrig.

 

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