Pot-Limit Omaha (PLO): So spielen Sie richtig

Pot-Limit Omaha

Pot-Limit Omaha (PLO)

So spielen Sie richtig

 

Pot-Limit Omaha (auch PLO oder kurz einfach nur Omaha genannt) bietet eine abwechslungsreiche und spannende Alternative zu Texas Hold’em. Trotz der offensichtlichen Gemeinsamkeiten zu Hold’em gibt es ein paar grundlegende Unterschiede, die Sie vor ihrer ersten Hand PLO verinnerlichen sollten. Der augenscheinlichste Unterschied ist die verdoppelte Anzahl an Karten auf der Hand. Die vier Handkarten ermöglichen ihnen sechs mögliche Kombinationen aus zwei Karten. Hierbei müssen Sie darauf achten, dass immer nur zwei dieser vier Karten zum Bilden einer Omaha-Hand benutzt werden dürfen. So ist es beispielweise auch nicht möglich mit vier Gemeinschaftskarten und einer Hole Card eine Straße oder einen Flush zu bilden.

Omaha erfreut sich unter anderem deswegen so großer Beliebtheit, da es ein spektakuläres Action-Game ist. Oftmals werden im Cash-Game gigantische Pots generiert, bei denen am Flop mehrere Spieler All-In gehen.  Play Casino Dies ist zum einen darin begründet, dass in Omaha häufiger gute Hände aufeinandertreffen und zum anderen sind aufgrund der größeren Kombinationsmöglichkeiten sehr starke Draws in Omaha oftmals einer starken Made Hand überlegen oder zumindest gleichauf. So ist es nicht ungewöhnlich wenn bei einem All-In mit drei Spielern zwei von diesen einen Draw zeigen, sobald sie ihre Karten aufdecken. Nun zu den wichtigsten Aspekten, die es zu beachten gilt.

Im Fokus von Pot-Limit Omaha stehen zwei Dinge:

  • Die Stärke Ihrer Hand
  • Ihre Position

Pot-Limit Omaha

Der erste Punkt ist offensichtlich. Die Hände sind in Pot-Limit Omaha generell stärker, als in No-Limit Hold’em, da es aufgrund der verdoppelten Anzahl an Karten auf der Hand einfacher ist eine stärkere Hand zu entwickeln. Die meisten Pot-Limit Omaha Spiele gehen nicht zum Showdown, aber wenn sie es tun, ist es mehr als wahrscheinlich, dass einer der Spieler die Nuts (= die bestmögliche Hand) hält. Daher wollen Sie in der Lage sein, die beste Hand zu halten und der beste Ausgangspunkt dafür ist eine Vorselektion der Hände, die Sie spielen können. Wenn das Board kommt, wollen Sie in der Lage sein, die Nuts auf vielfältige Weise zu bauen. Sie wollen in der Lage sein Nut-Straights, Nut-Flushes und große Full-Houses zu bauen.

Ein Beispiel wäre ein Brett mit AQ554 sein. Ein Spieler könnte AAxx haben und der andere Spieler könnte QQxx haben. Angenommen sie halten auf einem einem solchen Board 23xx und bezahlen eine große Bet, wäre das sehr fahrlässig. Gleiches gilt für einen Flush auf einem solchen gepaarten Board mit vielen Bets und Raises vor Ihnen. Dieses Beispiel illustriert wie eine starke Hand in Hold’em, eine sehr schwache Hand für dieses Board in Omaha darstellen kann.

Mit dem Ziel im Hinterkopf möglichst starke Hände zu machen, sollten Sie ihre Auswahl der Starthand dementsprechend anpassen. Um „die Nüsse“ oder eine sehr starke Hand zu machen, müssen Sie die Hände spielen, die …

  • … Straßenpotential haben, auch „Rundowns“ genannt, Bsp. KQJT, JT98, 9876
  • … hohe Paare beinhalten, Bsp. AAT9, KKQJ, QQJ9
  • … suited sind, bestenfalls sogar „Double Suited“ d.h. 2 Flushs möglich machen

Bezüglich Punkt (1) ist es wichtig, dass Sie von sehr kleinen Rundowns (A234, 3456) Abstand nehmen, sollten sie sich in einer der frühen Positionen befinden. Je später Sie am Tisch positioniert sind und je weniger Spieler bereits Geld in die Mitte geworfen haben, desto eher werden diese Hände spielbar. Eine Hand wie JT98 ist eine sehr gute Pot-Limit Omaha Hand. JT98 ist beispielweise einer Hand wie QJ56 deswegen so weit überlegen, weil sie dem Spieler so vielen Chancen bietet eine Straight zu machen.

Punkt (2) betreffend sollten Sie wirklich nur die hohen Paare spielen und vor allem ab einem Paar Buben abwärts sehr vorsichtig agieren. Der Grund liegt darin, dass der Drilling in Omaha um ein vielfaches häufiger vorkommt und, anders als bei Hold’em, die Gefahr des „Set-over-Set“, also einem Drilling, der durch einen höheren Drilling geschlagen wird, deutlich größer ist. Zudem gewinnen kleinere Paare, ohne ein Set zu treffen, so gut wie nie.

Hinsichtlich Punkt (3) sollten sie vor allem darauf achten, dass ihre Asse suited sind. Z.b. hat eine Hand wie A8s76 eine höhere Erfolgserwartung als AKT7, die alle 4 Farben beinhaltet. Spielen Sie häufig Hände wie QT78ds (ds = double suited), so begeben Sie sich in große Gefahr regelmäßig gegen stärkere Flushes anzutreten. Suited Karten sollten somit mit Vorsicht behandelt werden.

Auch eine Hand, die schlecht mit sich selbst koordiniert ist (d.h. keinem der genannten Kriterien enstspricht), kann den Flop anständig treffen, allerdings könnte es Probleme auf den weiteren Straßen geben, und Sie stehen dann ohne die Möglichkeit dar, ihre Hand erneut zu verbessern.

Kommen wir zum zweiten Punkt der anfänglich erwähnten zentralen Aspekte: Die Position.

Zunächst sei hervorgehoben, dass PLO ein Pot-Limit Spiel ist, und in Pot-Limit Spielen die Position wichtiger als in No-Limit Spielen ist. Zum Beispiel fehlt in Pot-Limit Hold’em die Möglichkeit einen starken Draw am Flop erst zu checken und dann All-In zu gehen.

Casino_CardsAber die Position ist in Pot-Limit noch wichtiger, als in Pot-Limit Hold’em: Die Stärken der Hände vor dem Flop liegen in Omaha weit näher beieinander als in Hold’em, so dass selbst nach einem Re-Raise immernoch viele Spieler callen werden, um das Potential ihrer Hand am Flop neu zu evaluieren. Ebenso erfolgen in Pot-Limit Omaha naturgemäß weit weniger Folds auf Continuation Bets am Flop. Darüber hinaus folgen auf den Flop an Turn und River wiederum viele Karten, welche die Situation auf verschiedene Art und Weise ändern können und der Spieler in Position kann sich viel besser auf eine solche Wendung der Karten einstellen, denn er wird sehen, wie die Spieler vor ihm auf die Änderung reagieren.

Diese Erkenntnisse sollten vor allem in Ihr Post-Flop Spiel einfliessen, aber auch erheblichen Einfluss darauf haben, welche Karten sie wählen, um in einen Pot einzusteigen. Eine Faustformel ist: Je später sie an der Reihe sind, desto mehr Karten können sie spielen.
Aber: Bleiben sie wachsam und halten Sie sich von Risikohänden wie kleinen Pocketpairs oder niedrigen Suited Cards fern.

Bezüglich des Spielens nach dem Flop sollten Sie sich folgendes verinnerlichen: Free Cards sind der Tod in Omaha.

Wenn Sie in einer frühen Position sind, müssen Sie fast immer auf Ihre Hand setzen, auch wenn Sie die Nuts zu halten. Zum Beispiel, wenn auf dem Flop 567 liegt und Sie 899A halten, müssen sie definitiv setzen. Jemand könnte zu leicht zu einem Full House, Flush Draw, oder vielleicht sogar einer höheren Straße gelangen.
Spieler in frühen Positionen neigen dazu, ihre Hände zu verschenken. Spieler in späten Positionen neigen dazu, viel leichter zu bluffen, weil sie sich häufig ziemlich sicher sein können, dass die Spieler in der frühen Position keine Hand haben. Zumal die Spieler in der späten Position auch häufig wertvolle Freikarten bekommen können.

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